Milch und Schwein
Zum Monatswechsel hat sich der Milchmarkt weiter auf einem stabilen Niveau gefestigt. Ein verhältnismäßig kleines Rohstoffaufkommen lässt die Verfügbarkeit knapper werden und stützt damit das Preisgefüge. Auf dem Schlachtschweinemarkt verstärken sich die Anzeichen für einen Abbau der Überhangbestände.
Zum Monatswechsel hat sich der Milchmarkt weiter auf einem stabilen Niveau gefestigt. Ein verhältnismäßig kleines Rohstoffaufkommen lässt die Verfügbarkeit knapper werden und stützt damit das Preisgefüge. An den kleineren Anliefermengen wird sich voraussichtlich auch in den kommenden Wochen nichts ändern, sodass die Marktteilnehmer weiterhin mit festeren Preisen rechnen. Preissteigernde Faktoren sind die Hoffnungen auf Lockerungen nach dem Lock-Down, das geringe Rohstoffaufkommen und die geringen Bestände in den Reifelagern. Preissenkende Faktoren sind der Euro-Wechselkurs und der internationale Preisdruck.
Auf dem Schlachtschweinemarkt verstärken sich die Anzeichen für einen Abbau der Überhangbestände. Wichtig wird jetzt zunehmend der reibungslose Fleischabsatz. Zusätzlich gewinnen die Bemühungen zum Drittlandexport an Gewicht. Preissteigernde Faktoren sind die steigenden Schlachtzahlen, die sinkenden Voranmeldungen und die sinkenden Schlachtgewichte. Preissenkende Faktoren sind zu geringe Drittlandsexporte und das stockende Fleischgeschäft im EU-Binnenmarkt.

